Am 02.10.2007 fand in Münster am Lech
kurzfristig eine
Typisierungsaktion zur Unterstützung der DKMS
(Deutsche Knochenmarkspendedatei) statt. Gesucht wird nach einem
Knochenmarkspender für den kleinen Florian Hartmann (6). Die
Typisierung war ein großer Erfolg, 170 engagierte Mitbürgerinnen und
Mitbürger erklärten
sich bereit, bei der Suche nach einem geeigneten Knochenmarkspender zu
helfen.
Die große Typisierungsaktion
am 11.11.2007 brachte noch viel mehr Hilfe für Florian. 1626 potentielle
Lebensspender haben sich im Schulzentrum in Rain eingefunden, um
mit 5 ml Blut die Suche nach einem genetischen Zwilling zu
unterstützen. Bereits im Vorfeld hat auch die Firma Dehner GmbH
& Co KG die Aktion tatkräftig unterstützt. 381 Mitarbeiter
ließen sich hier typisieren, die Kosten dafür hat die Firma
Dehner komplett übernommen.
Auch
die Betriebe der Gärtnersiedlung haben geholfen. 38
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten sich für Florian und
andere der DKMS zur Verfügung, weitere waren bereits erfasst. Für uns ist es eine
Selbstverständlichkeit, dass die Kosten hierfür durch die
Gärtnersiedlung übernommen werden.
Wir
möchten uns bei allen Mitmenschen bedanken, die geholfen
haben, Florian wieder neue Hoffnung zu geben. Viele
Schulen, Firmen, Vereine und auch viele Privatpersonen haben durch
Ihre Blut- und / oder Geldspende dazu beigetragen, dass durch
die drei Typisierungsaktionen über 2100 neu registrierte
Lebensspender in die Knochenmarkspenderdatei aufgenommen werden
konnten.
Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die
Typisierung durch ihre Blutspende unterstützt haben.
Ebenfalls recht herzlichen Dank an
die Firma Dehner sowie unsere Lieferanten, die die Suche
nach einem geeigneten Spender durch Firmentypisierungen,
Einzeltypisierungen oder Geldspenden unterstützt haben.
Die Suche für Florian und
viele andere an Leukämie erkrankte Mitmenschen geht aber
weiter. Typisierungsaktionen der DKMS können im Veranstaltungskalender
der DKMS nachgelesen werden. Auch für einzelne Personen
besteht die Möglichkeit einer Aufnahme in die Spenderdatei. Sie
können sich hier
auf der Homepage der DKMS registrieren lassen und erhalten dann
alle Unterlagen und Infos per Post .

Jeder
kann ein Lebensretter sein
Kinder-Schicksal
- Klein-Florian ist ein geduldiger Patient
1626
potentielle Retter
Tropfen
für Tropfen - gemeinsam gegen die Leukämie
Spender
stehen Schlange
Typisierungs-Aktion:
Hilfe für den kleinen Florian
Lebensretter
für todkrankes Kind gesucht
Apfelsaft
für die Typisierungsaktion am 11.11.2007 in Rain
Kinder
sammeln 39 Zentner Äpfel
Können Schüler
das Leben des krebskranken Florian retten?
Welle der
Hilfsbereitschaft für den kranken Florian
Lebensretter
für den kleinen Florian gesucht!

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Pflanzentombola als kleines Dankeschön
Die Familie Hartmann hat das Gefühl nicht vergessen,
als von den Ärzten die Nachricht kam, dass kein passender
Stammzellspender für Florian in den weltweiten Dateien
gespeichert ist, um seine Leukämie zu besiegen. „Es war
überwältigend, wie viele Menschen zu den Aktionen kamen
und tatkräftig und finanziell halfen“, erinnern sich
die Eltern Christian und Alexandra Hartmann.
Die Familie Hartmann aus Münster und die Gärtnersiedlung
Rain bedanken sich im Rahmen der Tage der offenen Türe am
Samstag und Sonntag, 27. und 28. März, mit einer großen
Pflanzentombola für die Hilfsbereitschaft und unterstützen
mit dem Erlös die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
gGmbH bei ihren Bemühungen, für alle wartenden Patienten
einen passenden Spender zu finden. Es soll möglichst
keine Familie mehr die Nachricht erhalten, dass für ihr
Kind, die Mutter oder den Opa kein passender Spender
gespeichert ist.
340 Stammzellspender
28 Stammzellspender haben inzwischen aus den Aufrufen
und Folgeaktionen für Florian und die anderen wartenden
Patienten in Rain, Höchstätt, Riedlingen, Neuburg,
Wemding und Meitingen sowie bei den Unternehmen Dehner und
Zott Patienten die Chance auf ein neues Leben geschenkt.
Stolze 340 Stammzellspender stammen inzwischen aus den
vielen Aktionen in den Landkreisen Donau-Ries,
Aichach-Friedberg, Neuburg-Schrobenhausen, Dillingen,
Augsburg-Land und -Stadt. (pm)
Augsburger
Allgemneine
22.07.2008
Jeder
kann ein Lebensretter sein
Münster
(ma) - "Auf unsere riesige Stammzellen-Spenderfamilie, die
schon vielen Leukämiekranken in aller Welt das Leben gerettet
hat, dürfen wir mit Recht stolz sein", sagte Brigitte
Lehenberger, die Initiatorin vieler Typisierungsaktionen und
jetzt des ersten Spendertreffens, das sie zum 60-jährigen
Bestehen des Sportvereins Münster organisiert hatte. "Es
ist phänomenal, dass sich schon so viele Menschen haben
typisieren lassen, dass viele Stammzellen gespendet haben und
Brigitte Lehenberger mit ihren Aktionen so erfolgreich
ist", sagte Landrat Stefan Rößle in seinem Grußwort.
 |
Über
50 Stammzellenspenderinnen und -spender aus den
Landkreisen Donau-Ries, Neuburg-Schrobenhausen,
Dillingen, Augsburg und Aichach-Friedberg waren der
Einladung von Brigitte Lehenberger gefolgt. Auch die
Initiatoren Hans Berger (Aktion Bianca 2002 in
Schrobenhausen), Margot Schar-fenstein-Schmidt (Aktion
Melissa 1995 in Nordheim), Bianca Pfeiffer (Aktion
Bianca 2007 in Zusmars-hausen), Arthur Lettenbauer (2007
in Wemding), Georg Rödl (Berufs-schulaktionen) konnte
sie und Bet-tina Fetsch, die Vorsitzende des SV Münster,
begrüßen. "255 mal haben Sie, liebe Spender,
Patienten die Chance auf ein zweites Leben
geschenkt", betonte Frau Lehenberger.
"Jetzt
sind in Schwaben und im Landkreis Neuburg unter anderem
durch die aktuellen Aktionen für Bianca Pfeiffer aus
Zusmarshausen, Florian Hartmann aus Münster, Ju-liana
Martin aus Dillingen-Schretzheim, Christoph Steinherr
aus Affing und Lucia aus Stadtbergen 20 000 Menschen neu
zur DKMS gekommen. |
Deshalb
wird auch die Zahl der Stammzellspender nochmals in die Höhe
schnellen, auch in den Landkreisen Aichach-Friedberg und
Neuburg-Schrobenhausen. Dort waren vorher keine großen Aktionen
für die DKMS", sagte die DKMS-Vertreterin aus Münster.
Wenn man bedenke, dass unter 100 Typisierten mindestens ein
Stammzellspender gefunden wird, dürfe man nicht müde werden,
weitere Typisierungsaktionen zu planen. Jeder von uns könne über
kurz oder lang der genetische Zwilling und Lebensretter für
einen Patienten sein.
Alessandro Hämmerle von der Zentrale der Deutschen
Knochen-markspenderdatei (DKMS) in Tübingen berichtete, dass in
Deutschland bereits etwa 3,4 Millionen Menschen in
Knochenmarkspenderdateien erfasst seien, die Hälfte davon bei
der DKMS. Dreimal sagte er "ein besonders herzliches
Dankeschön". Zum einen lobte er die anwesenden
Stammzellenspender. Des Weiteren übergab er an Bürgermeister
Gerhard Pfitzmaier eine Dank-Urkunde, weil der
"Typisierungsgrad" in Münster besonders hoch sei (von
1053 Einwohnern sind 240 bei der DKMS erfasst). Schließlich
stellte er fest, dass Brigitte Lehenberger eine außergewöhnlich
erfolgreiche Werberin für die DKMS sei: "Sie gehört mit
zu den 15 rührigsten in ganz Deutschland", sagte er und
schenkte ihr einen Blumenstrauß.
Brigitte Lehenberger stellte den Besuchern im Festzelt Florian
Hartmann aus Münster vor, der dank einer Stammzellenspende
gesund und munter ist, worüber alle glücklich sind. "Kein
Problem" hatte Kreisrat Jörg Schwarzer (32) aus Nördlingen
mit der Typisierung vor fünf Jahren und auch mit der
Stammzellenspende ein Jahr später, die einem Amerikaner eine
Lebenschance eröffnete. "Sich typisieren lassen und später
Stammzellen spenden, das kann jeder. Gesundheitliche Gefahren
sind nicht damit verbunden, außer vielleicht einer grippeähnlichen
Phase, die auch ich wie viele andere auf-grund der
Stammzellstimulierung vor der Spende erlebte", erklärt er.
Eine besondere Geschichte erlebten Josef Gastl aus Marxheim und
seine Schwester Rita Schöfer. Er spendete vor etwa drei Jahren
Stammzellen und erfuhr nach zwei Jahren - in Deutschland gilt
diese Sperrfrist -, dass damit einem erkrankten 44 Jahre alten
Psychotherapeut in Deutschland geholfen werden sollte. Vor einem
Jahr wurde nun Rita Schöfer um eine Stammzellenspende gebeten.
Aus diversen Merkmalen in den Briefen der DKMS konnten die
beiden Geschwister schließen, dass die Stammzellenspenden an
ein und denselben Empfänger gingen "und ihm hoffentlich
helfen." Die Stammzellenspende von Klaus Schöfer aus
Donauwörth, der Schwager von Rita Schöfer, ging an einen dreijährigen
Jungen in Frank-reich und war erfolgreich. Mehr weiß er nicht,
weil in Frankreich aus Datenschutzgründen die Anonymität
oberstes Gebot ist. Das Stammzellenspendertreffen wurde mit dem
Start von 255 roten Luftballons beendet, die hoch hinauf in die
graue Wolkenschicht stiegen.
Artikel
vom 22.07.08 - 20.05 Uhr
Letzte
Änderung: 23.07.08 - 10.11 Uhr
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Augsburger
Allgemneine 21.05.2008
Kinder-Schicksal
-
 |
Münster
(wz) - Über die Wintermonate bewegte viele Menschen in
der Region das Schicksal von Florian Hartmann aus
Münster. Der Sechsjährige ist an Leukämie erkrankt.
Die Chemotherapien brachten nicht den gewünschten
Erfolg. Die Ärzte veranlassten beim Zentralen
Knochenmarkspender-Register in Ulm die Suche nach einem
genetischen Zwilling, um Florian durch eine
Stammzellenspende die Chance auf ein neues Leben zu
geben. "Je größer die Übereinstimmung der
Gewebemerkmale zwischen Patient und Stammzellspender
ist, umso größer sind die Überlebenschancen", so
Brigitte Lehenberger, örtliche Beauftragte der
Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS).
|
Ein
großer Schock für die Familie war im September 2007, dass in
den weltweiten Dateien kein passender genetischer Zwilling
gefunden werden konnte. Bei Typisierungsaktionen in den fünf
Landkreisen rund um Münster ließen sich weitere 5570 Menschen
als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen (wir
berichteten). "Trotz vieler Aktionen und über elf
Millionen registrierter Stammzellspender aus allen Dateien
weltweit, kann noch immer für jeden fünften Patienten kein
passender Spender gefunden werden", schildert Brigitte
Lehenberger. So sei es auch bei Florian gewesen.
Ein letzter Ausweg war nun die Transplantation von Stammzellen
eines Elternteils. Die Übereinstimmung der Gewebemerkmale
zwischen Eltern und Kind liegt bei 50 Prozent. Florian wurde auf
die Übertragung von Stammzellen seines Vaters vorbereitet.
Durch eine starke Chemotherapie wurden Florians kranke Zellen
abgetötet und durch die Stammzellen seines Vaters ersetzt. Die
transplantierten Stammzellen seines Vaters wuchsen unerwartet
gut an und vermehrten sich im Körper. Nach 100 Tagen Hoffen und
Bangen, Höhen und Tiefen im Münchener Krankenhaus wurde
Florian nach Hause entlassen. Bei Patienten mit einem passenden
genetischen Fremdspender ist ein wichtiger Schritt nach dem
"Tag 100" geschafft. Für Florian ist die gefährliche
Zeit erst nach einem Jahr vorbei. Jeder kleinste Virus kann ihn
noch immer in Lebensgefahr bringen. Florian nimmt willig die
notwendigen Medikamente ein. Die größte Sorge der Eltern ist
gerade, dass Florian endlich ein paar Kilo zunimmt. Florian ist
ein geduldiger Patient und genießt in seinem Kuschelsessel die
Zeit mit seinem neugeborenen Brüderchen Emanuel.
"Wir wünschen dir und deiner Familie alles Gute",
brachte Brigitte Lehenberger im Namen der DKMS und der vielen
Freunde und Bekannten, die mit der Familie hoffen, ihren Wunsch
zum Ausdruck.
Artikel
vom 20.05.08 - 17.40 Uhr
Letzte
Änderung: 21.05.08 - 09.05 Uhr
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1626
potenzielle Retter
Rain
(DK) 1626 potentielle Lebensretter ließen sich an St. Martin im
Rainer Schulzentrum Blut abnehmen. Viele kamen sogar über die
Grenzen der fünf benachbarten Landkreise hinaus, um sich für
den kleinen Florian typisieren zu lassen.
Für
den kleinen Florian liegen alle Hoffnungen in
Typisierungsaktionen. Am Martinstag ließen sich 1626 Menschen
in Rain Blut abnehmen.
 |
Die
100 Helfer in zwei Schichten (Blutabnehmer, Schreibkräfte und
Kaffeetheke) waren von 10 bis 16 Uhr voll ausgelastet und
staunten über den unablässigen Strom der hilfsbereiten
Menschen. Aus Langenmosen war ein ganzer Trupp der KJS zur
Typisierung da und hinterließ einen lieben Gruß für den
kleinen Florian im Gästebuch. Aus den Landkreisen
Neuburg-Schrobenhausen und Aichach-Schrobenhausen waren laut
Initiatorin Brigitte Lehenberger unheimlich viele Leute da,
extra viele Menschen kamen auch aus Baar (Landkreis
Aichach-Friedberg) und Thierhaupten (Landkreis Augsburg). |
Auch
die finanzielle Unterstützung vor Ort war überwältigend. Beim
Kassensturz befanden sich 27 512 Euro in den Spendenboxen. Viele
Spenden sind im Vorfeld schon auf den örtlichen Spendenkonten
eingegangen.
Diese
Aktion war nicht die einzige für den an Leukämie erkrankten
Florian und die vielen anderen wartenden Patienten. Das
Unternehmen Dehner in Rain am Lech hatte kurz vorher bei einer
Betriebstypisierung die Registrierung von 347 Mitarbeitern voll
finanziert. Weiterhin stehen aus zwei Ortsaktionen in Münster
und Riedlingen (Ortsteil von Donauwörth) weitere 270 Menschen
in den Suchläufen zur Verfügung. Sie alle werden in Kürze im
Ticker auf der Internet-Seite der DKMS dazugezählt. An der
Berufsschule Höchstädt laufen die Vorbereitungen für eine
Schultypisierungs-Aktion.
Bei
Redaktionsschluss fanden sich unter www.dkms.de
1 616 016 registrierte Spender. In den letzten 15 Jahren hat die
DKMS als weltweit größte Spenderdatei über 12 000
Stammzelltransplantationen ermöglicht, inzwischen sind es täglich
durchschnittlich fünf Vermittlungen.
Aus
dem Postleitzahlen-Bereich 86 . . . aus dem Großraum Augsburg,
Neuburg-Schrobenhausen, Donau-Ries/Dillingen und Aichach stammen
23 512 Typisierte. 218 davon haben bereits Stammzellen
gespendet. Und einige weitere sind bereits auf dem Weg dorthin.
"Jeder von uns kann über kurz oder lang als genetischer
Zwilling gefunden werden. Und ich wünsche jedem alles Gute
dazu!" so Brigitte Lehenberger aus Münster, eine
ehrenamtliche Initiatorin vor Ort.
Diejenigen,
die am 11. November keine Zeit hatten, können Sie sich auch auf
dem Postweg noch registrieren lassen. Das funktioniert ganz
einfach: Sie können ihre Daten unter www.dkms.de
eingeben oder rufen bei der DKMS in Tübingen an, Tel. (0 70 71)
94 30. Sie können aber auch selbst eine kleine Aktion in Ihrem
Verein oder Unternehmen organisieren. "Das ist ganz
leicht" , so Brigitte Lehenberger, "es muss nur jemand
die Initiative ergreifen!" Auch hier helfen die Mitarbeiter
der DKMS in Tübingen oder Brigitte Lehenberger gerne
weiter.
Jetzt
gilt es noch, die Aktion vom Martinstag vollständig zu
finanzieren. Jede Typisierung kostet die DKMS 50 Euro. So teuer
ist die Laboruntersuchung. Diese Kosten dürfen die
Krankenkassen nicht übernehmen. Die örtlichen Spendenkonten
sind eingerichtet bei der Raiffeisenbank Rain, BLZ: 722 617 54,
Konto: 627 569 oder bei der Stadtsparkasse Neuburg, BLZ: 721 520
70, Konto 110 106.
Bei
Redaktionsschluss fanden sich unter www.dkms.de
1 616 016 registrierte Spender. In den letzten 15 Jahren hat die
DKMS als weltweit größte Spenderdatei über 12 000
Stammzelltransplantationen ermöglicht, inzwischen sind es täglich
durchschnittlich fünf Vermittlungen.
Donaukurier
13.11.2007 19:15 Uhr

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Augsburger
Allgemneine / Donauwörther Zeitung 11.11.2007
Tropfen
für Tropfen - gemeinsam gegen die Leukämie
Von Sonja
Krell
|
Rain
Josef Lang hat den linken Ärmel seines Pullovers nach oben
gekrempelt. Der Mann gegenüber tastet die Vene, desinfiziert
die Stelle und setzt die Nadel. Das Blut läuft in die Ampulle.
Genau fünf Milliliter. Josef Lang hat nicht lang überlegt,
hierher, zur Typisierungsaktion ins Schulzentrum Rain, zu
kommen. "Wenn ich helfen kann, dann helfe ich", sagt
er und drückt die Mullbinde fest auf die Einstichstelle.
"Und wenn ich passen sollte, dann investiere ich auch noch
diese zwei oder drei Tage im Krankenhaus. Der Bub tut mir
einfach leid."
|
Der Bub, das ist Florian Hartmann aus Münster, der an einer
seltenen Form der Leukämie leidet. Zum Überleben braucht der
Sechsjährige die Stammzellenspende eines "genetischen
Zwillings". Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, diesen zu
finden, dazu nennt Dr. Andi Gawellek von der Deutschen
Knochenmarkspenderdatei (DKMS) keine Zahlen. "Eine Chance
gibt es immer. Auch der Nachbar kann im Grunde der passende
Spender sein", sagt die Ärztin.
Fünf Spender vermittelt die DKMS täglich.1,6 Millionen
potenzielle Lebensspender sind in der Datei registriert. 1626
weitere sind bei der Aktion in Rain dazugekommen - Bekannte der
Hartmanns, Bürger aus Rain und Umgebung und viele Menschen aus
der Region, die das Schicksal des Buben einfach bewegt hat.
"Es ist immer wieder überwältigend, wie Leute sich
ansprechen lassen, wenn es darum geht, anderen zu helfen",
sagt Dr. Andi Gawellek.
"Man ist doch froh, wenn man ein Menschenleben erhalten
kann", sagt Sabine Reichart zu der jungen Frau, die ihr
gerade Blut abzapft. Dann wird sie ernst und erzählt, dass ihr
Sohn selbst einmal mit Verdacht auf Leukämie untersucht wurde.
Der Befund fiel negativ aus. Zum Glück. Umso wichtiger war es
ihr, sich typisieren zu lassen. "Vielleicht kann ich
jemandem damit helfen", erklärt die Frau aus Niederschönenfeld
und faltet den rosaroten Zettel, die Bestätigung für die
Aufnahme in die DKMS-Datei. Sie kann verstehen, was die Familie
Hartmann gerade durchmacht. "Ich gehe heute mit einem guten
Gefühl nach Hause", sagt Sabine Reichart dann und lächelt.
Daniela Paula aus Lauterbach hat gerade das Formular für die
Typisierung ausgefüllt. Die Arzthelferin hat sich genau über
die Stammzellenspende informiert. Sie weiß, dass vielleicht das
Leben eines kranken Menschen von ihrer Spende abhängt.
"Ich habe auch einen Organspendeausweis", sagt sie und
geht ins Behandlungszimmer. Sohn Lucas folgt ihr, den Teddybär
unter dem Arm. Nur ihr Mann Manfred bleibt draußen. Sich als
potenzieller Stammzellenspender eintragen zu lassen - diese
Verantwortung will er nicht tragen.
Ein paar Meter weiter, an der Spendenstation, stehen die
Menschen Schlange. Helmut und Maria Lindermeir haben gerade
hundert Euro in den Schlitz der durchsichtigen Plastikbox
gesteckt. Für das Ehepaar aus Aindling keine große Überlegung:
"Wenn es einen von uns treffen würde, wären wir auch
froh." Viele Besucher spenden 50 Euro. So viel kostet die
DKMS die Typisierung - ein Betrag, den die Krankenkassen nicht
übernehmen dürfen. Aber auch geringere Beträge sind
willkommen. "Schon ein Teilbetrag hilft", erklärt die
Frau, die eifrig die Spendenbeträge notiert und Unterschriften
sammelt.
Hilfe auch für andere Leukämiekranke
Die Hilfsbereitschaft ist an diesem Sonntag hoch. Feuerwehren,
Schützen- und Sportvereine sind gemeinsam angerückt, um sich
registrieren zu lassen. Eine Gruppe aus Königsbrunn lässt sich
Blut abzapfen, nicht für Florian, sondern Robert - einen
krebskranken Jungen im Landkreis Augsburg. Viele Bekannte von
Brigitte Lehenberger, die die Typisierungsaktion organisiert
hat, sind gekommen, um zu helfen. "Das gehört einfach
dazu", sagt Marianne Höss aus Holzheim, die am Nachmittag
Antragsformulare ausfüllt.
Renate Zinsinger aus Oberpeiching verkauft Kaffee und Kuchen,
vorher hat sie sich Blut abnehmen lassen. "Das ist
selbstverständlich", sagt sie. Auch ihr Mann und ihre
Tochter haben sich typisieren lassen. Vorher haben sie darüber
gesprochen, dass sie nicht nur für Florian, sondern auch für
andere Leukämiepatienten als Spender in Frage kommen könnten.
"Es kann jeden Tag sein, dass man verständigt wird",
sagt Renate Zinsinger. "Aber wenn man jemandem helfen könnte,
wäre das etwas ganz Großes."
Infos: Sollten Sie sich auch typisieren lassen wollen, bekommen
Sie Infos unter www.dkms.de oder 07071-943-0.
Artikel
vom 11.11.07 - 20.20 Uhr
Letzte
Änderung: 11.11.07 - 20.20 Uhr

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Augsburger
Allgemneine / Neuburger Rundschau 11.11.2007
Spender
stehen Schlange
Rain
(nr) - "Es ist Wahnsinn". Brigitte Lehenberger, die
Organisatorin der Typisierungsaktion für den kleinen, leukämiekranken
Florian Hartmann aus Münster konnte es gar nicht fassen. Dass
gestern erneut rund 1000 Menschen dem Aufruf ins Schulzentrum
nach Rain gefolgt sind. Ganze Fußballmannschaften, Schützenvereine,
Feuerwehrler in Uniform, viele hundert Privatpersonen und
zahlreiche Familien mit ihren Kindern wollten helfen. Entweder
mit einer Geldspende oder mit ihrem Blut - oder mit beidem.
Zum
Überleben braucht der sechsjährige Florian die
Stammzellenspende eines "genetischen Zwillings". Wie
hoch die Chance ist, diesen zu finden, wollte Dr. Andi Gawellek
von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) nicht in Zahlen
nenne. "Eine Chance ist es immer. Auch der Nachbar kann der
passende Spender sein." In der Datei sind 1,6 Millionen
potenzielle Lebensspender registriert. Seit gestern sind es 1000
mehr.
Während sie schnell eine Geldspende entgegennimmt, an dem
riesigen Aufnahme-Tisch wichtige Details klärt und
zwischendurch die vielen ehrenamtlichen Blutabnahme-Helfer lobt,
hofft Brigitte Lehenberger, dass es jemanden gibt, der Florian
helfen kann. "Womöglich findet sich dieser sogar unter den
Spendern der zuletzt so vielen Aktionen", meint Brigitte
Lehenberger. Denn die Bestimmung der Merkmale aller Blutproben
aus Rain dauert etwa vier bis sechs Wochen.
Aber auch wenn diese Aktionen keinen Erfolg verzeichnen.
Aufgeben wird sie nicht. Sie wird weiter Aufklären, zu
Typisierungen in die Berufschulen gehen und finanzielle Spenden
sammeln. Dass sie dabei auf offene Ohren stößt, hat jetzt
erneut die gestrige Aktion in Rain bewiesen.
Artikel
vom 11.11.07 - 19.10 Uhr
Letzte
Änderung: 11.11.07 - 19.10 Uhr

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Augsburger
Allgemneine / Donauwörther Zeitung 07.11.2007
Typisierungs-Aktion:
Hilfe für den kleinen Florian
Münster/Rain
(dz) - Florian Hartmann aus Münster leidet an einer seltenen
Form der Leukämie. Im Juli 2004 schockte die Familie nach einem
halbjährigen Ärztemarathon die Diagnose "Akute
lymphoblastische Leukämie mit Hypereosinophilie". Nach
einer zweijährigen Therapie schien die tückische Krankheit
besiegt. Ein weiteres Jahr später, am 19. Juli 2007, meldete
sich die Leukämie zurück. Diesmal ist der Krankheitsverlauf
schlimmer und seit Kurzem weiß die Familie, dass der Sechsjährige
zum Überleben die Stammzellspende eines "genetischen
Zwillings" braucht. Aus der Familie kommt keiner als
Spender in Frage. Und Florian ist nicht der Einzige aus unseren
fünf benachbarten Landkreisen, der auf einen Stammzellspender
wartet.
 |
Deshalb
findet am kommenden Sonntag, 11. November, nach vier Jahren in
Rain - im Schulzentrum -wieder eine Typisierungsaktion statt.
Florians Freunde und Bekannte bitten alle Leser, Kindergärten,
Vereine, Unternehmen· "Helfen Sie mit! Kommen Sie zur
Typisierung, falls Sie noch nicht registriert sind! Vielleicht
werden gerade Sie jetzt ganz dringend gebraucht. Und helfen Sie
auch, die Aktion finanziell abzusichern."
Jede
Typisierung (Datenaufnahme und Abnahme von fünf ml
Blut) kostet die DKMS nach wie vor 50 Euro, die die
Krankenkassen nicht übernehmen dürfen. Mit diesem
Betrag kann inzwischen nicht nur die Erst-, sondern die
volle Typisierung finanziert werden. Dadurch stehen die
neu registrierten pozentiellen Lebensretter schneller
für Patienten zur Verfügung. |
Brigitte Lehenberger aus Münster hilft der Familie des kleinen
Florian bei der Suche nach einem passenden Stammzellspender. Sie
ist überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus allen
Richtungen. Gegenüber unserer Zeitung sagt sie: "Viele
Vereine, Unternehmen, Senioren, Kindergärten ... . haben
bereits über 400 Patenschaften für ihre Mitglieder,
Mitarbeiter und die Jugend zugesagt. Die Gärtnersiedlung in
Rain übernimmt zum Beispiel für alle interessierten
Mitarbeiter die Kosten für die Laboruntersuchung für die DKMS.
Viele Privatpersonen haben bereits mit Spenden geholfen, sodass
sich viele Interessierte in die Datei der DKMS aufnehmen lassen
können, denen es nicht oder nur teilweise möglich ist, ihre
Typisierung auch finanziell zu unterstützen.
Hilfsbereitschaft in die Tat umzusetzen
Brigitte Lehenberger und Roland Kempf vom Bayerischen Roten
Kreuz Rain haben den 11. November, St. Martin, als Aktionstag
gewählt. Hier ist Gelegenheit, die Hilfsbereitschaft von St.
Martin tatsächlich auch selbst in die Tat umzusetzen. Als
erster Kindergarten hat auch der Kindergarten Fremdingen seine
Hilfe zugesagt. Viele Kindergärten rund um Münster in allen
Landkreisen nehmen die Aktion in ihre Martinsfeier mit auf und
rufen die Familien auf, in ihrem Bekanntenkreis auf die Aktion
aufmerksam zu machen.
Lehenberger weiter: "Alleine aus dem kleinen PLZ-Bereich
866.. hat die DKMS (Deutsche Knochenmark-Spendedatei) 7054
potenzielle Lebensretter registriert. 62 davon haben bereits
tatsächlich Stammzellen gespendet. Weitere 36 Stammzellspender
stammen aus dem PLZ-Bereich 894.. und weitere sind gerade auf
dem Weg dazu. Das zeigt, wie wichtig jeder Einzelne ist, der
sich neu aufnehmen lässt."
Die örtlichen Spendenkonten der DKMS:Finanzielle Hilfe ist
weiterhin wichtig, damit sich auch viele junge Eltern und
Jugendliche typisieren lassen können, denen eine finanzielle
Unterstützung der Aktion nicht oder teilweise möglich ist:
Raiffeisenbank Rain, BLZ: 722 617 54, Nr. 627 569, sowie
Stadtsparkasse Neuburg Rain, BLZ: 721 520 70, Nr. 110 106.
Artikel
vom 07.11.07 - 20.05 Uhr
Letzte
Änderung: 07.11.07 - 20.05

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Augsburger
Allgemneine / Neuburger Rundschau 30.10.2007
Lebensretter
für todkrankes Kind gesucht
Von
Sebastian Hofmann
Neuburg/Münster. Der sechsjährige Florian aus Münster
leidet an einer sehr seltenen Form der Leukämie. Eine
Stammzellentransplantation könnte ihm das Leben retten, bis
jetzt konnte aber noch kein passender Spender ermittelt werden.
Um Florian zu helfen, engagieren sich derzeit auch viele Vereine
aus der Umgebung. Die Sportler aus Münster, Holzheim,
Ehekirchen, Rain, Feldheim, Rohrenfels, Echsheim, Oberndorf,
Genderkingen, Kirchheim, Dirgenheim und Rennertshofen haben
ihren Beitrag schon geleistet.
Viele
Mitglieder spendeten Geld an die Deutsche
Knochenmarkspenderdatei (DKMS) oder ließen sich durch die
Abnahme von Blut als Spender registrieren. Da bis heute aber
noch kein "genetischer Zwilling" für Florian gefunden
wurde, sind nun auch die Vereine in und um Neuburg gefragt.
Genetischer
Zwilling gesucht
Der Aufruf, sich für Florian und andere an Leukämie Erkrankte
einzusetzen, zielt in erster Linie auf Vereine, da diese durch
ihre große Anzahl von Mitgliedern sehr schnell und effektiv
helfen könnten. Da jede Spenderregistrierung die DKMS 50 Euro
kostet, sind Geldspenden natürlich gern gesehen. Andererseits
hilft es den Erkrankten mehr, wenn sich so viele Menschen wie möglich
als Spender registrieren lassen.
Die Registrierung ist sehr einfach: Dem potenziellen Spender
werden fünf Milliliter Blut entnommen. Diese Probe wird auf
seine Gewebemerkmale hin untersucht und in der Datenbank der
DKMS gespeichert. Dieses Verfahren nennt sich Typisierung. Bei
über 2600 Merkmalen mit Millionen Kombinationen ist die Chance
sehr gering, einen passenden Spender zu finden. Derzeit sind in
Deutschland zwar über 1,5 Millionen Menschen registriert,
dennoch wartet jeder fünfte Leukämiepatient vergeblich auf
eine Transplantation.
Deshalb ruft Brigitte Lehenberger aus Münster nun auch die
Neuburger Vereine auf, Hilfe zu leisten. "Wir gehen an die
Öffentlichkeit, da überall die Planungen für St. Martin,
Weihnachten und Fasching anlaufen. Nehmen Sie die Typisierung in
Ihre Planung mit auf", sagt Brigitte Lehenberger. Schon
Patenschaften für Leukämiepatienten würden helfen. Vereine könnten
die Aktion durch Spenden finanziell absichern.
Kämen etwa Fußballmannschaften geschlossen zur Typisierung, würden
sich die Überlebenschancen von Florian und anderen Leukämiepatienten
drastisch erhöhen. Dazu ergibt sich am Sonntag, 11. November,
ab 10 Uhr die Gelegenheit. Dann findet nämlich im Schulzentrum
in Rain am Lech die nächste Typisierungsaktion statt.
www.dkms.de
Artikel
vom 29.10.07 - 20.20 Uhr
Letzte
Änderung: 30.10.07 - 09.06 Uhr

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DKMS
Homepage 24.10.2007
Apfelsaft
für die Typisierungsaktion am 11.11.2007 in Rain
 |
Seit
dem ersten Aufruf zur Aktion "Hilfe für Florian und
andere" in den Tageszeitungen kommen täglich
Spendenzusagen aus allen Landkreisen rund um Münster.
Unternehmen übernehmen Patenschaften für ihre Mitarbeiter,
Vereine für ihre Mitglieder, Schulen und Kindergärten planen
Aktionen für St. Martin und Weihnachten, Theatervereine stellen
Spendenboxen auf, ….
Allen
voran hat schon die
Gärtnersiedlung Rain GmbH
mit den sieben zusammengeschlossenen Gartenbaubetrieben die
Typisierungen aller ihrer interessierten Mitarbeiter zugesagt
und das Info-Blatt auf die erste Seite ihres Internet-Auftrittes
gesetzt.
|
Diese
finanzielle Hilfe ist wichtig, um die Typisierung vieler
Hilfsbereiter zu ermöglichen oder zu unterstützen. Jeder Euro
hilft! Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei vermittelt jeden
Tag fünf tatsächliche Stammzellspender. Trotzdem wartet jeder
fünfte Patient bisher vergeblich auf seinen genetischen
Zwilling! Florian gehört auch dazu.
Am
21.10.2007 fand die Aktion für Bianca Pfeiffer in Zusmarshausen
statt. Freunde und Bekannte des kleinen Florian aus Münster möchten
möglichst viele weitere hilfsbereite Menschen mobilisieren, die
sich am Martini-Sonntag, 11.11.2007 in Rain typisieren lassen.
Dazu ist viel Geld nötig.
Aktiv
hilft auch die Jugend aus Münster: „Wir sammeln Äpfel zum
Saften für Florian!“ hieß ein Aufruf an der Bushaltestelle
in Münster. Viele Kinder kamen mit Eimer und Körben bewaffnet
in den Obstgarten der Familie Haberl in Münster. "So viele
schöne rote Äpfel", staunte die Schar und sammelte eifrig
die schönen, ungespritzten Äpfel vom Boden auf und pflückte
die restlichen Äpfel von den Bäumen. Klar, dass nebenzu der
eine oder andere Apfel zum Anbeißen schön war.
Nach
zwei Stunden waren die Kinder geschafft und der Wagen voll. 39
Zentner Äpfel fanden den Weg zum Gartenbauverein nach
Herbertshofen. Unter Vorstand Günter Wünsch pressten die
Mitarbeiter des Gartenbauvereins 1300 l Saft aus den rotbackigen
Äpfeln und füllten ihn in 10 l-Vakuum-Beutel ab. Der Saft in
diesen Beuteln ist sehr lange haltbar und kann Glas für Glas
abgezapft werden.
In einem Schmuckkarton kann der Saft aus ungespritzten Äpfeln für
15 Euro erhalten werden in Meitingen im
HS-Markt,
Via-Claudia, Meitingen
Cafe Contur, Meitingen
HS-Markt in der Bahnhofstr. 4, Mertingen
Familie
Haberl, Rainer Straße 8, Münster (Tel. 08276/519559)
Brigitte
Lehenberger, Bachweg 3, Münster (08276/1567).
Die
Münsterer Kinder würden sich freuen, wenn bald alle
Saft-Kartons vergeben sind, dann können mit dem Erlös wieder
viele Typisierungen finanziert werden. Sie wünschen sich, dass
rasch ein Stammzellspender für Florian gefunden wird.
Der
Gartenbauverein Herbertshofen übernimmt mit einer Spende von
600 Euro gleichzeitig 12 Patenschaften! Herzlichen Dank!
Wer
außerdem finanziell oder persönlich helfen möchte, kann das
Informationsblatt zur Aktion abrufen im Terminkalender der Stadt
Rain unter www.rain.de.
Die örtlichen Spendenkonten für die Rainer Aktion:
Raiffeisenbank
Rain
BLZ: 722 617 54, Nr. 627 569
Stadtsparkasse Neuburg Rain
BLZ: 721 520 70, Nr. 110 106

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Augsburger
Allgemneine / Donauwörther Zeitung 24.10.2007
Kinder
sammeln 39 Zentner Äpfel
Münster/Donauwörth
(dz) - Seit dem ersten Aufruf in unserer Zeitung zur Hilfe für
den an Leukämie erkrankten Florian (6) aus Münster hat
Brigitte Lehenberger, die dortige Vertreterin der Deutschen
Knochenmarkspendedatei (DKMS), alle Hände voll zu tun: "Es
kommen täglich Spendenzusagen aus der ganzen Region. Firmen übernehmen
Patenschaften für ihre Mitarbeiter, die sich typisieren lassen,
Vereine für ihre Mitglieder. Schulen und Kindergärten planen
Aktionen für St. Martin und Weihnachten, Theatervereine stellen
Spendenboxen auf und so weiter."
Wie
bereits berichtet, plant die DKMS am Martini-Sonntag, 11.
November, in Rain eine große Typisierungsaktion, um einen
geeigneten Stammzellen-Spender für den kleinen Florian zu
finden. Dazu ist laut Brigitte Lehenberger freilich viel Geld nötig.
 |
1300 Liter Saft werden verkauft
Die Welle der Hilfs- und Spendebereitschaft hat junge und ältere
Menschen erfasst. Ungewöhnlich ist eine Aktion, an der
zahlreiche Kinder und Jugendliche aus Münster teilgenommen
haben. Sie folgten einem Aufruf, sammelten im Obstgarten der
Familie Haberl in Münster innerhalb von zwei Stunden 39 Zentner
Äpfel. Der Gartenbauverein Herbertshofen (Landkreis Augsburg)
presste daraus kostenlos 1300 Liter Saft und füllten ihn in
Zehn-Liter-Vakuum-Beutel ab. Der Saft wird unter anderem im
HS-Markt in Mertingen, bei der Familie Haberl (Rainer Straße 8)
sowie bei Brigitte Lehenberger (Bachwg 3) in Münster verkauft.
Der Erlös fließt in die Aktion am 11. November.
|
Die diesjährige Typisierung an der Berufsschule Donauwörth
konnte dank einer 4000-Euro-Spende des Rotary-Clubs Donauwörth
inzwischen vollständig finanziert werden. Das Geld übergab
Friedhelm Kirchhoff an Brigitte Lehenberger. Die ehrte auch
Georg Rödl (für das Religionslehrer-Team) und Dr. Gallus Stöckl
(verantwortlicher Arzt an der Berufsschule) für ihr Engagement.
Inzwischen ist laut DKMS ein siebter (ehemaliger) Donauwörther
Berufsschüler per Stammzellen-Spende zum möglichen
Lebensretter geworden. Darüber freute sich auch Direktor
Winfried Schiffelholz.
Artikel
vom 23.10.07 - 19.55 Uhr
Letzte
Änderung: 24.10.07 - 10.17

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Augsburger
Allgemneine / Donauwörther Zeitung 11.10.2007
Können Schüler
das Leben des krebskranken Florian retten?
Münster/Donauwörth
(dz) - Ein 10 000-Euro-Spende hat Martin Oberman, Vorsitzender des
Vereines "Kinder wollen leben, spielen, lachen", in Münster
an Brigitte Lehenberger für die Deutsche Knochenmarkspendedatei (DKMS)
überreicht. Damit will der Verein, der unbürokratisch krebskranken
Kindern in vielfältiger Weise hilft, die Suche nach einem Lebensretter
für den an Leukämie erkrankten Florian und gleichzeitig für viele
andere Kinder unterstützen.
|
Für
den sechsjährigen Florian suchen seine Eltern, Christian und Alexandra
Hartmann mithilfe von Brigitte Lehenberger einen Stammzellspender, der
ihm mit seinen möglichst identischen Gewebemerkmalen die Chance auf ein
neues Leben geben kann. Eine große Typisierungsaktion wird gerade für
den 11. November in Rain organisiert (wir berichteten). Dazu ist viel
Zeit nötig.
Ein passender Stammzellspender muss aber so schnell wie möglich
gefunden werden. Deshalb sollen nach Auskunft von Brigitte Lehenberger
diese 10 000 Euro verwendet werden, um kurzfristig eine Typisierung an
einer Schule zu finanzieren, so wie es die Ludwig-Bölkow-Berufsschule
in Donauwörth seit Jahren vormacht. Jede Typisierung kostet 50 Euro,
die von den Krankenkassen nicht übernommen werden dürfen. "Jeder
gespendete Euro hilft - vor allem ein solch großzügiger Betrag.
Herzlichen Dank dafür an alle, die diese Hilfe möglich machten",
so die DKMS-Vertreterin an Martin Oberman.
|
Eine Aktion unter dem Motto "Leben spenden macht Schule"
funktioniert laut Brigitte Lehenberger so: Für Florian und andere
wartende Leukämie-Patienten wichtig sind die Schüler, die schon jetzt
18 Jahre alt sind oder in Kürze werden. Die Schüler erhalten in einem
passenden Unterrichtsfach Informationen zum Thema Stammzellspende oder
erarbeiten sich diese selbst unter www.dkms.de. Eine informative DVD
helfe dabei.
An einem vereinbarten Tag könnten sich die Schüler, die dazu bereit
sind, mit der Abgabe von fünf Millilitern Blut bei der Deutschen
Knochenmark-Spendedatei registrieren lassen. Die Blutabnahme erfolge mit
einem Arzt. Im Durchschnitt ließen sich zwei Drittel der informierten
Schüler registrieren, "wenn sie erfahren haben, wie relativ
einfach ein Leben gerettet werden kann". Am schönsten wäre, wenn
die Schüler die Aktion in irgendeiner Weise im Laufe des Schuljahres
auch finanziell unterstützen könnten.
Wenn eine Schule aus der Region Interesse daran habe, "ihren Schülern
den ersten Schritt auf dem Weg zum potenziellen Lebensretter
anzubieten", könne sie sich telefonisch melden bei Brigitte
Lehenberger (08276/1567) oder bei Martin Oberman (0906/9998570).
Spendenkonten zur Finanzierung der Typisierungsaktionen für Florian:
Raiffeisenbank Rain, BLZ 722 617 54, Konto 627 569; Sparkasse
Neuburg-Rain, BLZ 721 520 70, Konto 110 106.
Artikel
vom 11.10.07 - 19.20 Uhr
Letzte
Änderung: 12.10.07 - 07.49 Uhr

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Augsburger
Allgemneine / Donauwörther Zeitung 08.10.2007
Welle der
Hilfsbereitschaft für den kranken Florian
Münster
(dz) - Wie ein Gabentisch sieht für die Familie Hartmann der Tisch aus,
auf dem 170 Blutproben und Stammbögen auf den Versand ins Labor der
Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) nach Tübingen warten.
|
In
Münster bei Rain war gegen Weihnachten dieses Jahres bereits eine
Dorfaktion angedacht, um wiederum vielen unbekannten Patienten eine größere
Chance zu geben, einen passenden Stammzellspender zu finden. Als aber
das Schicksal des an Leukämie erkrankten sechsjährigen Florian
Hartmann (wir berichteten) im Ort die Runde machte, wurde die
Dorftypisierungsaktion schnellstmöglich vorgezogen. Die örtliche
DKMS-Vertreterin Brigitte Lehenberger: "Der Ansturm war überwältigend!
Vor allem, da am gleichen Tag bekannt wurde, dass für Florian auch nach
den letzten Suchläufen in den Dateien kein einziger passender Spender
zur Verfügung steht."
|
Obwohl der Termin nur im Dorf bekannt gemacht wurde, kamen die Menschen
von überall rund um Münster, um ihr Blut typisieren zu lassen. Aus
Augsburg kam der komplette Verwandtenkreis, um durch ihre Typisierung
jede Möglichkeit der Hilfe auszuschöpfen. Alle Helfer aus Münster
waren auch überwältigt von der finanziellen Hilfsbereitschaft. Die
vielen Scheine im Spendentopf zeigen, dass sehr viele Blutspender ihre
Typisierung selbst bezahlt haben. Viele Vereine aus Münster hatten
bereits für eine Dorfaktion vorgeplant und freuten sich, mit ihrem
Beitrag nun direkt die Hilfsbereitschaft für "ihren" Florian
unterstützen zu können.
Die Münsterer Bastelrunde hatte zum Sommernachtsfest des SV Münster
bei einem Bastel- und Pflanzenbasar als erste die Initiative ergriffen
und spendete den Erlös von 900 Euro. Aus ihrem Seifenkistenrennen
stellte die Fußballjugend den sozialen Beitrag von 300 Euro heuer der
DKMS zur Verfügung. Mit weiteren 300 Euro von der Pfarrgemeinde, 500
Euro der Gemeinde Münster, 250 Euro vom Gartenbauverein, 600 Euro der
Feuerwehr sowie 200 Euro aus den Reserven der Ferienprogrammkasse füllt
sich das Spendenkonto weiter. Mit diesem Finanzpolster und weiteren
Spenden zeigen die Münsterer der Familie Hartmann: Wir helfen, wo wir können!
Die Familie Hartmann selbst spendete 5000 Euro, denn: "Was ist denn
das ganze Geld wert, wenn Florian nicht geholfen werden kann."
Eine große überregionale Typisierungsaktion findet am 11. November in
Rain statt. Brigitte Lehenberger bittet die Leute in allen Gemeinden aus
allen Landkreisen rund um Münster: "Macht es wie wir. Übernehmt
in den Vereinen Patenschaften für eure Mitglieder, in den Unternehmen für
die Mitarbeiter und wenn Senioren mit einem 50-er der Jugend unter die
Arme greifen, können sich viele weitere Hilfsbereite durch die Abnahme
von fünf Milliliter Blut bei der DKMS als möglicher Lebensretter
registrieren lassen".
Spendenkonto: Raiffeisenbank Rain, BLZ: 721 520 70, Nr. 110 106.
Artikel
vom 07.10.07 - 20.20 Uhr
Letzte
Änderung: 07.10.07 - 20.20 Uhr

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Augsburger
Allgemneine / Donauwörther Zeitung 28.09.2007
Lebensretter
für den kleinen Florian gesucht!
Münster/Rain
(smd/pm) -
Vielen aus dem Donau-Ries-Kreis werden drei große Typisierungsaktionen
noch in Erinnerung sein: 1995 für Melissa, 2001 für Rene und 2003 die
Initiative des SV Münster ohne einen Patienten im Hintergrund. Jetzt
braucht wieder eine Familie die Hilfe der Öffentlichkeit, um einen
Stammzellspender für ihren Sohn, den sechsjährigen Florian, zu finden.
|
Am
22. Juli 2004 erhielt die Familie von Florian Hartmann aus Münster die
erschreckende Diagnose "akute lymphoblastische Leukämie mit
Hypereosinophilie", eine seltene Form von Blutkrebs. An einen halbjährigen
Ärztemarathon schloss sich dann eine zweijährige Therapie an. Schließlich
schien die tückische Krankheit besiegt, doch am 19. Juli diesen Jahres
zerstörte eine weitere Hiobsbotschaft die Hoffnung der Familie: Die
Leukämie ist zurück.
Diesmal ist der Krankheitsverlauf schlimmer und seit kurzem steht fest,
dass Florian zum Überleben die Stammzellspende eines "genetischen
Zwillings" braucht. Aus seiner Familie kommt dafür niemand in
Frage. Florians kleiner Bruder Alexander konnte zwar mit seinem
Nabelschnurblut einem anderen Kind die Chance auf ein neues Leben
schenken, doch Florian kann er nicht helfen.
|
32 Männer und Frauen ließen sich bereits Blut abzapfen
Am Sonntag, 11. November, findet deshalb nach vier Jahren in Rain wieder
eine Typisierungsaktion statt. Florians Freunde und Bekannte rufen alle
zur Mithilfe auf. Wer noch nicht registriert ist, solle zur Typisierung
kommen. Auch finanzielle Hilfe wird immer gebraucht. Deswegen bittet
Brigitte Lehenberger aus Münster: "Vereine, Kindergärten,
Unternehmen - übernehmt Patenschaften!"
Lehenberger weiß aus vorausgegangenen Aktionen, dass vor allem die
Finanzierung eine große Rolle spielt: "Wir gehen schon jetzt an
die Öffentlichkeit, da jetzt überall die Planungen für St. Martin,
Weihnachten und Faschingsanfang anlaufen. Nehmen Sie die
Typisierungsaktion in Ihre Planungen auf. Vielleicht lassen sich mit
Ihren Aktivitäten Patenschaften für Ihre Mitglieder, Eltern oder
Mitarbeiter verbinden? Jeder Euro hilft!"
"Schnell wie die Feuerwehr" handelte Kreisbrandmeister Manfred
Riegel aus Rain. Als er von Florians Schicksal und den Planungen für
die Typisierungsaktion hörte, ergriff er sofort die Initiative. Durch
seine Unterstützung konnten sich die Besucher des Feuerwehraktionstages
in Rain spontan typisieren lassen. 32 Gäste nahmen diese Gelegenheit
wahr und ließen sich von Dr. Fischer und Anita Meusel die
erforderlichen fünf Milliliter Blut abnehmen. Nach den
Laboruntersuchungen stehen sie über die Deutsche
Knochenmarkspenderdatei (DKMS) als mögliche Lebensretter für Leukämiekranke
in der ganzen Welt zur Verfügung.
Nach dem Aktionstag spendete die Feuerwehr Rain am Lech außerdem die
Einnahmen aus den Drehleiter- und Feuerwehrautofahrten der DKMS. Mit
diesen 500 Euro können zehn Typisierungen finanziert werden -
vielleicht für zehn Feuerwehrmänner und -frauen aus Rain?
Zur Spendenübergabe im Freien durfte Florian mitkommen, der im Moment
wegen der Infektionsgefahr Menschengruppen, vor allem in geschlossenen Räumen,
meiden muss. Der Junge ist ein Fan der Feuerwehr.
Deswegen bereitete ihm Manfred Riegel durch eine Fahrt mit dem
Feuerwehrauto eine riesen Freude. Den Kinder-Feuerwehrhelm, den Florian
als Geschenk mitnehmen durfte, hütet er nun zu Hause wie einen Schatz.
Artikel vom 28.09.07 -
18.15 Uhr
Letzte Änderung:
28.09.07 - 18.15 Uhr
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